
Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft. Viele der grundlegenden Probleme der Menschen in dieser Region sind auf den Mangel an Bildung zurückzuführen. Das soll sich ändern! Daher unterstützen wir seit mehr als achtundzwanzig Jahren mittels verlässlicher Partnerstrukturen vor Ort den Schulbesuch und ein nachhaltig kindgerechtes Bildungsangebot für 24.500 Kinder in der Diözese Awasa - vom Kindergartenalter weg bis hin zu Jugendlichen, die ihren Highschool-Abschluss absolvieren.
Die Herausforderungen sind beträchtlich, das Gebiet ist weitläufig, besonders für Mädchen in den ländlichen Regionen ist der Zugang zu Bildung noch immer alles andere als selbstverständlich! Umso erfreulicher ist es, dass seit zwei Jahren erstmals mehr Mädchen als Buben die 56 Schulen und Bildungseinrichtungen des Vikariats besucht haben. Ein Meilenstein!
Für die Kinder und Jugendlichen können durch dieses Projekt neue Chancen und Perspektiven geschaffen werden. Es geht dabei schon lange nicht mehr nur um die Möglichkeit, überhaupt die Schule besuchen zu können, obwohl rund ein Viertel der Kinder aus ärmsten Familien stammen, denen oft nicht einmal die Finanzierung der jährlichen Schuleinschreibegebühr von umgerechnet ca. 10 - 15 Euro für ein Kind möglich wäre. Es geht inzwischen um den Erhalt einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Bildungsstruktur in den Schulen des Vikariats Awasa.
Seit vielen Jahren haben wir auch die intensive Umsetzung von Kinderschutzmaßnahmen implementiert. Unser Ziel ist es, dass kein Kind in einer der unterstützten Einrichtungen mehr geschlagen, unangemessen bestraft, benachteiligt oder etwa psychischer Gewalt ausgesetzt wird. Dazu erhalten sämtliche Lehrpersonen entsprechende Trainings und Schulungen, um einen neuen Zugang zu ihrer Aufgabe als Lehrperson zu bekommen.
Ein weiterer Schwerpunkt: Schulbildung für Kinder in Gebieten mit Nahrungsmittelknappheit durch das Anbieten einer warmen Schulmahlzeit. Und auch die sanitäre Situation und die Trinkwasserversorgung unserer Schulen wird laufend verbessert.
Projektpartner in Äthiopien: Vikariat Awasa, SüdäthiopienProjektpartner in Österreich: Caritas Auslandshilfe Vorarlberg

Betreuung von Halb-, Vollwaisen und von Kindern aus sehr verarmten Familien in Mosambik
Beim Start des Projektes im Jahr 2006 in Namaacha erlebte die 20222 leider verstorbene Gründerin der Initiative, Marianne Brugger, hautnah das tragische Schicksal dieser Kinder: Die meisten kamen hungrig und durstig ins Tageszentrum, viele von ihnen mussten die Elternrolle für ihre jüngeren Geschwister übernehmen, anstatt die Schule besuchen zu können. Spielen war diesen Kindern fremd. Sie fühlten sich vergessen und verlassen - und die Trauer stand in ihren Gesichtern geschrieben.
Inzwischen werden in vier Tagesstätten über 450 Kinder betreut. Die Tageszentren sind mehr und mehr zu Rettungsankern und zur neuen Heimat für die Kinder geworden.
Projektpartner in Mosambik: Kongregation der Schwestern vom Kostbaren Blut
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit kinderspuren?
Die Privatinitiative KINDERN ZUKUNFT SCHENKEN kauft die kinderspuren-Produkte zum Produktionspreis ein. Die Erlöse aus der eigenständigen Vermarktung der Produkte kommt zur Gänze den Kindern in Mosambik zu Gute. Die dadurch erhöhten Auflagen der kinderspuren-Produkte verringern den Stückpreis pro Produkt, die Unterstützung für das Projekt Bildung für Awasa wird durch die Zusammenarbeit somit noch gesteigert!